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Unsere Story

Wir lieben Hunde. Vor allem die großen haben es uns angetan. Was die Hundebetten  angeht, waren wir immer bemüht ihnen den bestmöglichen Komfort anzubieten, nicht nur um unangenehme Quetschungen zu vermeiden, sondern wir wollten einfach, dass unsere Lieblinge bequem „dösen“ können.  Mit der Zeit stellte sich heraus, dass wir bei der Auswahl der Hundebetten nicht nur die Bedürfnisse unserer Hunde, sondern auch unsere praktischen Bedürfnisse berücksichtigen müssen. Die Betten im Haus rochen nach gewisser Zeit nicht recht streng, man musste sie reinigen, waschen, was uns bei Betten der Größen XL, XXL nicht gerade leicht fiel. Auch die Bodenreinigung unter dem Bett forderte eine gewisse Mühe, man muss das Bett verlagern, den Boden darunter mit dem Staubsauger oder Lappen reinigen und nachdem der Boden trocken ist,  muss man das Bett wieder zurückbringen – das ist ja jedem Hundezüchter bestens bekannt. Wir haben ständig neue und neue Hundebetten gekauft, aber wir haben nie das richtige gefunden. Einige haben unsere Hunde vernichtet, andere haben wir an Hundeasyle verschenkt. Und die Liegen für außen – das war eine noch härtere Nuss. Unsere Hunde liegen gerne auf der nicht überdachten Fläche hinter dem Einfahrtstor, und eine Liege, die Regen und Schnee trotzen würde und nach dem Regen schnell wieder trocken wäre schien ein unlösbares Problem zu sein. Als schon alle Hundeasyle voll mit unseren Hundebetten aller bekannten und unbekannten Marken waren, wurde uns klar, dass eine Hundeliege alle unsere Anforderungen erfüllen könnte.

Und es fing wieder von vorne an. Innerhalb von mehr als 10 Jahren haben wir alle mögliche Liegen erprobt, die im In- und Ausland zu haben waren. Einige machten am Anfang eine sehr gute Figur, leider kamen aber schon nach kurzer Nutzung deren Mängel hoch.

Wenn wir die häufigsten und gleichzeitig schwerwiegendsten Mängel zusammenfassen (wobei jede der Liegen mindestens über eine davon verfügte), handelte es sich um folgende:

- Instabilität, die Liege fing mit der Zeit an zu wackeln, manche zerbrachen völlig. Dies trifft vor allem für Kunststoffliegen zu. Die Hersteller sollten bei der Herstellung nicht nur das Gewicht des Hundes berücksichtigen, sondern auch die verschiedenen Arten wie der Hund die Liege besteigt oder verlässt, wie er sich auf der Liege stehen dreht, bevor er sich niederlegt usw. Ganz zu schweigen vom Hinaufspringen beim Spiel – einem Hund kann man kaum erklären, dass die Liege nur zum Ausruhen dienen soll und dass er sie daher nicht in seine wilden Spiele einbeziehen darf.

- Ungenügende Größe – die meisten Liegen werden nur bis Größe XL, produziert, dabei gerade für die Riesen-Rassen die Liege eine ideale Ruhestätte (nicht nur) für Außen darstellt.

- Ungeeigneter Bezug – manche Bezüge waren allzu schnell abgescheuert und sahen nicht gut aus. Einige Hersteller bieten zwar Ersatzbezüge an, aber die Liegen sind relativ teuer und regelmäßig Geld für einen neuen Bezug auszugeben schien uns nicht ideal zu sein. Auf den meisten Bezügen bildeten sich selbst bei schwachen Regenfällen Pfützen, die länger austrocknen mussten, selbst wenn man sie vorher ausgeschüttet hat.

- Durchhängender Bezug, der bis zum gewissen Maß nicht stört, aber bei den meisten getesteten Liegen wurde früher oder später dieses Maß überschritten.

- Ungeeigneter Schnitt des Bezugs – einige hatten in den Ecken eine Lücke zwischen dem Bezug und dem Gestell. Wenn der Hund beim Besteigen der Liege oder beim Herabsteigen in diese Lücke tritt, kann es zur Verletzungen führen.

- Ganzjährige Aufstellung im Freien – damit hatten die meisten Liegen ihre Probleme, die dauerhafte Aufstellung im Regen und Schnee bekam ihnen gar nicht gut, obwohl sie als Liegen für die Aufstellung im Freien deklariert waren. Plastikliegen hatten kein Problem damit, aber siehe oben. Metallliegen waren zwar mit hochwertiger Beschichtung versehen, die Schweißnähte rosteten jedoch schon nach der ersten Saison. Die Schrauben in den Liegen rosteten mit der Zeit völlig durch – aus unverständlichen Gründen hat kein Hersteller Edelstahlschrauben eingesetzt.

 

Nach vielen Erfahrungen ist uns also klar geworden, dass wir die „perfekte Hundeliege“ für unsere großen und riesigen Hunde, die wir hatten, haben, und immer haben werden, also eine Liege, die alle unsere Anforderungen erfüllt, eben selbst bauen müssen.

Als ideales Material für das Gestell haben wir Edelstahl gewählt. Das Edelstahlgestell hält ohne weiteres allen Witterungseinflüssen stand und es ist ausreichend fest und stabil. Auch die Wahl des Materials für den Bezug war eindeutig, auch hier haben wir uns auf unsere persönliche Erfahrung verlassen. Seit mehreren Jahren haben wir ständig ein Gartenbett aufgestellt – eine riesige Liege für mehrere Personen mit strapazierfähigen Batyline*. Vom Frühjahr bis Herbst wird das Bett intensiv von allen Familienmitgliedern und Besuchern benutzt, wobei sie die Kinder ab und zu mit einem Trampolin verwechseln. Obwohl das Bett im Freien steht, allen Witterungseinflüssen ausgestellt, ist Batyline, nachdem wir es im Frühling mit dem Gartenschlauch waschen und mit einem Besen reinigen, ohne zu übertreiben wie neu. (Leider kann man das vom Rest des Bettes nicht behaupten – das hochwertig beschichtete Metallgestell ist an vielen Stellen bereits rostig und die Textilplane am Dach ist schon zur Hälfte zerfallen.)

Darüber hinaus läuft der Regen weitgehend durch Batyline durch, sollte trotzdem nach einem stärkeren Regen eine Pfütze übrig bleiben, ist das Material nach dem Ausschütten ganz schnell wieder trocken.

 

Also Batyline – was sonst? Schlimmer war es mit der Verfügbarkeit. Zum Schluss haben wir das Originalmaterial vom einzigen europäischen Hersteller gekauft. Ähnliche Stoffe, die außerhalb der EU hergestellt werden, sind zwar preisgünstiger, aber im Neuzustand reichen sie stark. Obwohl der Geruch mit der Zeit bei ausreichender Lüftung verschwindet, hat dies keinen guten Eindruck auf uns gemacht. Auch die Frage der technischen Parameter dieser Textilien konnten die Hersteller nicht zufriedenstellend beantworten, und wie wir uns später überzeugen konnten, kann man diese Materialien mit Batyline gar nicht vergleichen.

Die nächste Frage war die konstruktive Lösung der Liege. Wir wollten, dass es möglich wird die Liege zu zerlegen und den Bezug zu waschen (was aber beim Batyline überflüssig ist – es genügt, wenn man Wasser mit Schwamm oder einen Besen benutzt, bei starker Verschmutzung und starkem Geruch dann zusätzlich noch ein handelsübliches Reinigungsmittel ). Unsere weitere Anforderung war die maximale Spannung der Liege mit minimalem Durchhang des Bezugs. Das war eine harte Nuss, denn diese zwei Anforderungen – Zerlegbarkeit und maximale Spannung – eigentlich gegeneinander wirken.  Schließlich konnten wir aber alles lösen.

Die Liegen machten im Laufe der Zeit eine umfangreiche Entwicklung und viele Änderungen durch. Die heutigen Liegen sind schon ganz anders gestaltet als die ursprünglichen Prototypen, die wir immer noch für unsere Hunde benutzen, und auch als die Folgeversionen, die viele unsere Kunden benutzen.

 

Und das wars – dank den angewandten Materialien und der ausgeklügelten originellen Konstruktion haben  (nicht nur) unsere Hunde eine ideale Liege im Garten und im Haus. Und auf der ältesten von ihnen macht es sich bereits die zweite Generation bequem.